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4 Veränderungen nach der Einschulung, mit denen Sie jetzt noch nicht rechnen (und wie Sie richtig damit umgehen)

Das Sprichwort behauptet: Mit der Schule beginnt der „Ernst des Lebens“. Zum Glück ist das längst nicht mehr so: Auch in der Grundschule wird Ihr Kind spielen, lachen und voller Neugier immer neue Dinge lernen. Sie dürfen sich also auf die Einschulung und das spannende erste Jahr freuen.

Dennoch ist der Schulanfang ein Umbruch, den Sie spüren werden. Ihr Kind verändert sich – es „wird groß“. Vielen Eltern fällt diese Umstellung schwer, weil sie die Veränderungen nicht einschätzen können: Ist das normal, was da gerade passiert? Sollte ich eingreifen oder nicht? Geht das auch wieder vorbei?

Damit Sie entspannt reagieren können, haben wir hier vier typische Veränderungen zusammengetragen, die Kinder nach der Einschulung durchleben. Außerdem bekommen Sie pädagogische Tipps, mit denen Sie Ihr Kind bestmöglich unterstützen. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei!

1. „Mein Kind erzählt gar nichts mehr!“

Während Ihr Kind in der Kindergartenzeit noch begeistert von den Spielen auf dem Klettergerüst und der Lieblingserzieherin erzählt hat, herrscht auf einmal Schweigen. Auf die obligatorische Frage, wie denn die Schule war, antwortet Ihr Kind immer öfter nur noch: „Gut.“ Dann zieht es sich in sein Zimmer zurück und macht die Tür zu. Und Sie fragen sich: Geht es ihm wirklich gut?

In den allermeisten Fällen lautet die Antwort: Ja, es ist alles in Ordnung. Vielleicht verbringt Ihr Kind nicht mehr Zeit in der Schule als bisher in der Kita, aber der Tagesablauf ist deutlich anstrengender geworden. Durfte es vorher noch einen großen Teil des Tages frei spielen, so sind jetzt Stillsitzen und Zuhören angesagt. Es muss aufmerksam sein, sich konzentrieren und im Unterricht mitarbeiten. Kein Wunder also, dass viele Kinder nach der Schule zunächst eine Ruhephase brauchen.

Unser Tipp: Geben Sie Ihrem Kind diese Zeit

Machen Sie sich bewusst, dass der Wunsch nach Ruhe nichts damit zu tun hat, dass Ihr Kind nicht mit Ihnen reden will. Signalisieren Sie Ihrem Kind, dass es sich Raum nehmen darf – zum Beispiel, indem Sie ihm ein schönes Türschild für sein eigenes Zimmer schenken. So zeigen Sie Ihr Verständnis und schaffen eine entspannte Atmosphäre, in der Ihr Kind sich erholen kann.

2. Das Pausenbrot kommt unangerührt zurück

Auch das ist ein typisches Schul-Phänomen. Selbst wenn Sie das Glück hatten, dass Ihr Kind bisher alles gegessen hat – spätestens jetzt werden Sie wahrscheinlich den Inhalt der Brotdose abends selbst essen müssen. Oder Sie finden die Brotdose leer vor, erfahren aber bei näherem Nachfragen, dass der Käse und die Weintrauben bei der Sitznachbarin Emma-Lisa gelandet sind.

Der Grund: In der ersten Klasse beginnen die Kinder, den Tauschhandel zu erlernen. Es erblüht eine ganz eigene Marktwirtschaft, in der Nutella-Brote einen deutlich höheren Wert haben als Gurkenscheiben. Außerdem üben sich die Kinder darin, zu teilen und Dinge abzugeben. Und da sie noch nicht viel besitzen, das sie verschenken dürfen, muss oft das Pausenbrot dran glauben.

Unser Tipp: Lassen Sie los

Auch wenn Sie sich mit dem Pausenbrot noch so viel Mühe geben: Sie können das Essverhalten Ihres Kindes mit Beginn der Schule nicht mehr kontrollieren. Solange Ihr Kind gesund und aktiv wirkt, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Bieten Sie zu den anderen Mahlzeiten ausreichend Obst und Gemüse an und entspannen Sie sich.

Übrigens: Mit einem Set, das den Namen Ihres Kindes trägt, verhindern Sie, dass sogar Brotdose und Trinkflasche getauscht werden – oder erhöhen zumindest Ihre Chancen, die richtigen wiederzufinden. 

3. Ihr Kind verliert mehr als nur Zähne

Früher sagte man, mit dem ersten Wackelzahn sei das Kind reif für die Schule. Tatsächlich geht für viele Kinder mit dem Schulanfang der Zahnwechsel so richtig los. Vor allem aber beginnt ein enormer Entwicklungsschub, den Sie häufig im Gesicht Ihres Kindes beobachten können: Die weichen Kleinkindzüge verändern sich, ihr Kind wirkt reifer und älter.

Das ist auch für Ihr Kind eine aufwühlende Zeit, die mit Stimmungsschwankungen einhergehen kann. Die meiste Zeit über ist Ihr Kind fröhlich und ausgelassen, doch plötzlich fängt es an zu bocken, scheinbar grundlos zu weinen oder es zieht sich zurück. Das sind normale Prozesse, die zur Entwicklung eines Schulkindes gehören. Je besser Sie darauf vorbereitet sind, desto mehr können Sie Ihrem Kind die Sicherheit geben, die es jetzt braucht.

Unser Tipp: Seien Sie geduldig und liebevoll

Für Ihr Kind verändert sich jetzt vieles: Die Schule schränkt Freiheiten ein und fordert Arbeitsbereitschaft und Konzentration. In der Klasse muss es sich einen Platz in der Gruppe erarbeiten, soziale Kontakte werden immer wichtiger. Der eigene Körper wächst und verändert sich, und auch das sorgt für Unsicherheit. Der Zahnwechsel ist nur ein kleiner Teil davon.

Umso mehr braucht Ihr Kind jetzt die Gewissheit: Zuhause ist alles noch wie früher, und Mama und Papa sind für mich da. Drängen Sie Ihr Kind nicht, aber hören Sie zu, wenn es reden möchte. Viel Kuscheln und Zärtlichkeit sind jetzt besonders wichtig. Möchten Sie Ihrem Kind ein liebevolles Geschenk machen? Dann empfehlen wir Ihnen eine spezielle Dose für die Milchzähne – natürlich mit dem Namen Ihres Kindes.

4. Hausaufgaben müssen gemacht werden

Das wissen Sie und Ihr Kind natürlich schon vorher. Dennoch kann es überraschen, welch ein Druck durch die täglichen Übungen entsteht. Hausaufgaben sind oft der Anlass für Konflikte. Damit es nicht dazu kommt, halten Sie einen engen Kontakt zur Schule und finden Sie heraus, welche Ansprüche tatsächlich erfüllt werden müssen – und welche überzogen sind.

Gerade Schulanfänger freuen sich jedoch auf die ersten Hausaufgaben. Mit einer personalisierten Federmappe und besonders schönen Stiften erhalten Sie diese Freude und den Stolz länger.

Unser Tipp: Machen Sie Hausaufgaben zur Routine

Sobald Hausaufgaben zum festen Ablauf gehören, werden sie nicht mehr zum Diskussionsthema. Sorgen Sie für ein festes Zeitfenster, in dem die Hausaufgaben ohne Widerrede erledigt werden. Mit einem Wochenplaner und einer Uhr im Kinderzimmer behalten Sie auf spielerische Weise den Überblick.

Achtung: Mehr als 30 Minuten am Tag sollten die Hausaufgaben in der ersten Klasse auf keinen Fall dauern! Wenn Ihr Kind regelmäßig mehr Zeit benötigt, halten Sie Rücksprache mit den Lehrern.

 

Übrigens: Haben Sie schon eine Idee, wie Sie den Tag der Einschulung verewigen werden? Wir empfehlen Ihnen ein individualisiertes Gästebuch, mit dem die Erinnerung lange erhalten bleibt!


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